Monday, February 9, 2009

Forschung ist Zukunft

Die derzeitigen Budgetpläne der Bundesregierung sind eine ernsthafte Bedrohung für die zukünftige Entwicklung von Forschung und Innovation in Österreich. Wir rufen daher alle WissenschaftlerInnen und Studierenden und alle, denen Forschung am Herzen liegt dringend auf, unsere Petition zu diesem Thema zu unterstützen und diesen Aufruf an möglichst viele Personen weiterzuleiten. Wir werden die Unterstützerliste gemeinsam mit der Petition an die Bundesregierung übergeben.

Rainer Blatt, Institute for Quantum Optics and Quantum Information (IQOQI)

Josef Penninger, Institute for Molecular Biotechnology (IMBA)

Giulio Superti-Furga, Research Center for Molecular Medicine (CeMM)

Anton Zeilinger, Institute for Quantum Optics and Quantum Information (IQOQI)
und Universität Wien

484 comments:

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Lukas Hoffmann said...

unterstützt und an meine Freunde weitergeleitet ... hab die traurige nachricht gestern auf news.orf gelesen; gut das Sie so schnell reagieren!

Anonymous said...

Warum ist diese Nachricht nur an Akademiker und Studierende gerichtet? Ist die Unterschrift von Nichtakademikern nichts wert?

Andrea said...

Ebenfalls etwas verunsichert: Klar ist mir die Forschung wichtig; aber die Aufforderung ist an die „gesamte österreichische Gesellschaft“ gerichtet. Sind Stimmen von Außerirdischen, will sagen Ausländern, auch gefragt?

Anonymous said...

Und nun? Irgendetwas Neues?

Anonymous said...

Will es denn gar nicht mehr anders sein?
Übrigens eine merkwürdig fatalistische Formulierung, paßte gar nicht recht hierher.

Anonymous said...

Vielleicht hat das Blog nicht mehr überall nur Begeisterung hervorgerufen …?

Anonymous said...

http://dsl.freenet.de/freenet/wissenschaft/pm_specials/schweigen/index.html

Anonymous said...

@ Vielleicht hat das Blog nicht mehr überall nur Begeisterung hervorgerufen …?

Bei 50.000 Zugriffen oder über 70Zugriffen/Tag hat das blog jedenfalls nicht überall nur Ablehnung hervorgerufen.

Meines Erachtens reicht es schon,wenn nur eine/r begeistert wurde.

Anonymous said...

@ Meines Erachtens reicht es schon,wenn nur eine/r begeistert wurde.

Sieht nur leider überhaupt nicht so aus, als ob das die geringste Bedeutung hätte. Die rätselhafte Schweigsamkeit gefällt sicher keinem.
Oder vielleicht doch …?

Anonymous said...

Am Aschermittwoch ist alles vorbei.

Anonymous said...

Hier im Blog am 19.03.08 (dort im Zusammenhang mit China und Tibet):

„Ich bin überzeugt, dass durch Dialog eine Lösung gefunden werden kann …“

Ganz allgemein: Was soll, was kann man noch tun, wenn eine Seite auf Dauer einfach jeden Dialog aus unbekannten Gründen verweigert?

Anonymous said...

sehr eigenartig

Anonymous said...

?

Norbert said...

@Anonymous
Selbst ist der Mann. Ich bin jetzt auf 6 GHz. Als Nächstes kommen 10 GHz und wenn das klappt mache ich was Tolles draus.

Habe übrigens das Hopi-Buch besorgt und mit Erstaunen festgestellt, daß die die Genesis der Gnostiker drin haben. Und das schon tausende Jahre als wir hier noch Steine klopften.

;-)

Anonymous said...

@Norbert

Bahnhof

Norbert said...

@Anonymous
und Bratkartoffeln. Mein Rauschgenerator natürlich.

Habe gerade unten am Fluß die ersten Huflattich gefunden, es ist Frühling!

Andrea said...

Hier nicht. Hier wird sich das Schwarze Frühlingsloch an das Schwarze Winterloch, das auf das Schwarze Herbstloch folgte, das sich an das Schwarze Sommerloch reihte, anschließen. Ad infinitum.

Das ORF-Interview
http://futurezone.orf.at/stories/1502652
wurde nicht nur an Ort und Stelle diskutiert, sondern auch hier:
http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?p=33051

Ich habe zwar nicht alle Kommentare genau gelesen, hatte aber den Eindruck, als ob selbst diejenigen, die sich in der Physik auskennen, nicht jeden Satz ganz richtig verstanden hätten; also bin ich wenigstens nicht die einzige, der es (natürlich) wieder nicht ausführlich und genau genug war. Hier noch irgendwas dazu zu sagen oder zu fragen, ist wahrscheinlich genauso sinnlos wie alles andere in den letzten Monaten.

Norbert said...

@Andrea
Interessant, vielleicht nur ein Erziehungsproblem? Bei den Hopi gibt es angeblich in der Sprache und in den Köpfen keinen Zeitbegriff! Sie denken in Prozessen und es gibt keine Vergangenheit und Zukunft, verrückt was? Was Einstein sich für die Spezielle Relativitätstheorie mühsam ausgedacht hatte ist für die seit Jahrtausenden ganz normaler Menschenverstand. Z.B. ist für die die Gleichzeitigkeit an zwei verschiedenen Orten, eindeutig vom Beobachter abhängig, alles was räumlich getrennt ist und sich im Lichtkegel befindet, ist bis zur "Sichtbarwerdung/Manifestation" (deren Sprachgebrauch) nur eine Möglichkeit im Informationsraum. Ich war ganz baff als ich das gelesen hatte. Unsere Physiker sind nichts anderes als verzogene Gören mit einer langen Leitung. Ha!

Anonymous said...

@ „Ich habe das Gefühl, dass auch im normalen Alltag viel zu viele Erklärungen konstruiert werden. Ich glaube, man muss die Welt einfach so nehmen, wie sie ist.“

Die Leere hier im Blog soll offenbar auch „einfach“ hingenommen werden? Aber wohl kaum deshalb, weil eine Erklärung, eine Ursache nicht vorhanden oder ganz unbekannt wäre.
Und wenn sicher ist, daß sich auch nichts mehr ändern wird, wäre es vielleicht möglich, das zu sagen, um nicht alle dauernd völlig im Unklaren zu lassen.

anonymous2 said...

@Ich glaube, man muss die Welt einfach so nehmen, wie sie ist.

Witzig, mir ist heute nachmittag das Selbe in den Sinn gekommen.
Die Welt ist wie sie ist. Auf den Punkt gebracht. Es sind unsere Wahrnehmungen und unsere Gedanken, die ihr individuelle Bedeutung verleihen.

Anonymous said...

(Um den drohenden Wahnsinn abzuwenden:) Wieviele Namenlose namens „anonymous2“ gibt es in diesem Blog?

Norbert said...

@Anonymous
Hör endlich auf zu jammern und hilf endlich mit ein in teressantes Universum auszudenken. Ich bin, also ist das Universum. Ich bin jetzt auf 11GHz (-6dB) und ca. 50pS Impulsbreite. 55dB ENR. Funzt echt cool. Wer mag eine kaufen? Hi.

Die Hopi denken in Entfernungen statt in Zeit, das ist interessant, weil dadurch zuzusagen alles in der Gegenwart bleibt. Vielleicht vergleichbar mit einer dynamischen Speicherstruktur in Programmiersprachen (Pointer). Vielleicht ist ihre Tradition darum so zählebig.

;-)

anonymous1 said...

WANTED:

http://www.a-c-elitzur.co.il/site/siteArticle.asp?ar=36

Dead and alive

Norbert said...

@Anonymous1
Na endlich was konstruktives. Dead AND alive ... lustig.

Meine Rauschquellen gehen weg wie die warmen Semmeln, aber niemand will mir sagen, was die damit machen. Vielleicht sind alle nur neugierig, weil sie wissen wollen wie es geht...

Das ist hier wahrscheinlich das gleiche Phänomen.

Peter said...

Ich denke, wir muessen uns bemuehen, das richtige Wort in die Formel einzusetzen.

Norbert said...

@Peter
Hmm, wie wäre es mit "Leben"?

peter said...

@Norbert
Hmm, eine komplexe Antwort auf einen komplexen Kommentar.

Andrea said...

Nur der Anlaß:
http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~E8954C565812140239B88AD504A96C6D1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(Kürzer:
http://www.faz.net/s/homepage.html
Wissen, Physik & Chemie: Der Schein der Dinge)

Eigentlich interessant der Artikel, der sich hinter dem Link verbirgt:
Weltbildgefährdend: der Physiker und Philosoph Bernard d'Espagnat

Daraus:
Schlüssige Ergebnisse gelangen erst einem Doktoranden namens Alain Aspect, dem d'Espagnat in Orsay mühsam Fördergelder besorgt hatte. „Die oberen Behörden fragten, warum dieses Experiment denn unbedingt sein müsse.“

peter said...

Er war der Meinung, selbst die Inhalte der Physik seien von unserem Wahrnehmungsapparat in nicht nachvollziehbarer Weise gefilterte Phänomene, während das „Ding an sich“ unzugänglich sei.

Eine schöner Gedanke von Kant...

Andrea said...

Ebenfalls aus dem Artikel:
„Es ist daher klar, dass der Regenbogen von uns abhängt. Trotzdem hängt er nicht ausschließlich von uns ab.“

Somewhere over the rainbow …

peter said...

Wenn das Licht das Übertragungsmedium für Information ist, jede Messung durch das Auge Information überträgt, dabei Quanteneffekte auftreten, dann ist der Mensch Schnittstelle zum und Mitschöpfer des (geistigen) Universums.

peter said...

Ich frage mich gerade, ob die reine Information physikalischen Gesetzen unterworfen ist und ob ein verschränktes Teilchenpaar ein abgeschlossenes System ist?

Anonymous said...

„Sie hören nicht! Uns graust es hier!
Sie wollen nichts - was rufen wir?“

DIE MATROSEN said...

Ihr Mädel, lasst die Toten ruhn!
Lasst's uns Lebend'gen gütlich tun!

Anonymous said...

Wachet auf!

peter said...

Halleluja!

Anonymous said...

Kyrie eleison

Anonymous said...

„Science warms scientists.“ (Wirkt trotzdem nicht so heiter.)
http://photonics.phy.bg.ac.rs/clanak.php?r=br-215/N-20090226-1.html

Norbert said...

@Peter
Nein, die verschränkten Quanten sind kein abgeschlossenes System. Die Verschränkungstheorie hat, wie die ART, auch ihre Singularität. Werden nämlich zwei Verschränkte Quanten exakt "gleichzeitig" geprüft, dann ist das Resultat nicht vorhersehbar und beite sind frei!! Jetzt ist eine Zeitlose Kommunikation über das Ganze Universum mit anderen, (gleichzeitig gemessenen?) Quanten möglich. Tolle Theorie was?

Da hat tatsächlich eine Uni bei mir zwei Quellen gekauft. Was rauschen die wohl damit?

Hi.

peter said...

@Norbert & "gleichzeitig" geprüft & nicht abgeschlossenes System der Verschränkung

ist es denn möglich innerhalb der selben Zeitdauer(Planckzeit) eine Messung durchzuführen?

Vielleicht hat/besteht jedes Teilchen (aus) zwei "Geschwister" (Bruder und Schwester) und jedes "Geschwisterteilchen" hat ebenso zwei "Geschwisterkinder". Messe ich den Spin des Bruders, weiß ich den Spin der Schwester. Der Bruder und die Schwester "kommuniziert" ihren Zustand an ihre Kinder usw.
Jeder Schritt innerhalb einer Planckzeiteinheit sag ich mal.
(Amateurhaft gesehen)

peter said...

Zwei(eher philosophische)Fragen in den Raum gestellt:

Sind Singularitäten die "im Raum verteilt" sind jeweils ident oder unterscheiden sich diese?

Könnten vielleicht diese Singularitäten in einer "anderen Dimension" miteinander verbunden sein?

Anonymous said...

Did You Know

http://www.youtube.com/watch?v=UIDLIwlzkgY&feature=haxa_popt00us00

We are living in exponential times

Anonymous said...

So what does it all mean?

Sagittarius A* said...

HUNGER!!!

Descartes said...

Heri ante quadringentos tredecim annos natus sum, ergo fui.

Anonymous said...

Reality is, what you believe...?
Scheint nicht zu funktionieren :-(

Norbert said...

@ Sagittarius A*

Ißt du auch dunkle Materie und Energie? Wird dabei "sichtbare" Energie frei? Kann Information mit elektrischen Feldern auch übertragen werden ohne Elektromagnetische Wellen zu erzeugen?

@Peter
Sicher kann innerhalb der Plankzeit auch gleichzeitig gemessen werden, wieso nicht?

Bin erst bei Pulsbreiten von ca.50pS, werde noch etwas üben. :-)

peter said...

Sehr eigenartig und merkwürdig, was der Geist so hervorbringt?!

Anonymous said...

„An irgendeinem Punkt muss man den Sprung ins Ungewisse wagen. Erstens, weil selbst die richtige Entscheidung falsch ist, wenn sie zu spät erfolgt. Und zweitens, weil es in den meisten Fällen so etwas wie eine richtige Entscheidung gar nicht gibt.“
(Zitat eines Zitats von Lee Iacocca)

Norbert said...

@Anonymous
Sympathisch.
@Peter
Der Geist vermittelt.
Die Seele erinnert sich.
Die Materie verbirgt.
Wurde hervorgebracht?

Anonymous said...

„Lama asabthani“: hebräisch oder aramäisch?

Norbert said...

@Anonymous
Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. (Volksmund)

Anonymous said...

Who wants to wait forever?

Anonymous said...

Who wants to live forever?

Anonymous said...

Was oder wer verhindert auch den letzten Rest von vernünftiger Verständigung?

florian said...

Das man offenbar einen Newtonmedaillienträger braucht um die Gespräche hier anzukurbeln.

peter said...

Nachdems eh schon Wurst ist...

Hab grad ein Parl Deprecziner
verdrückt.

Vielleicht gibt es ja einen Quantenbezug?

Andrea said...

@ Das man offenbar einen Newtonmedaillienträger braucht um die Gespräche hier anzukurbeln.

Richtig. Aber was hindert diesen? Doch nicht etwa die Abwesenheit weiterer Newton-Medaillen-Träger? Jemand, der sich die Diskussionspartner in der ganzen Welt aussuchen kann, seien es Wissenschaftler, Künstler oder sonst besondere Persönlichkeiten, der kann sich nicht ernsthaft für unsere Produktionen interessieren; soviel verstehe ich gerade noch. Weitaus schwerer zu verstehen ist, was das Ganze eigentlich sollte. Daß sich hier nur künftige Nobelpreisträger/-innen sammmeln würden, war nicht anzunehmen. Auch daß das Schreiben eines Blogs ein wenig Zeit kostet, war vorher klar und bis vor einem Jahr auch noch kein unlösbares Problem. Im großen und ganzen dürfte keine Folge völlig unvorhersehbar gewesen sein.
Keine gute Erfahrung für alle, die sich bemüht haben und doch immer wieder monatelang kein Wort wert waren.

Anonymous said...

http://www.spektrum.de/artikel/987527

Anonymous said...

32 Zugriffe täglich in den letzten beiden Monaten

Anonymous said...

Richtigstellung:

Zugriffe täglich im Schnitt:

Seit Beginn 68
Letztes Monat 33

Anonymous said...

Unter der Annahme, dass ein Drittel täglich mehrmals, ein weiteres Drittel täglich einmal und ein Drittel ab und zu auf das blog zugreift, schätze ich die tatsächliche "Fangemeinde" auf ca. 33 +-10 Personen... also ein ganzer, wenn auch virtueller Hörsaal. Leider ohne Vorlesungen...

Anonymous said...

@ Leider ohne Vorlesungen...

Leider ohne alles. Nicht eine Spur von Interesse, Engagement, Kreativität oder auch nur Höflichkeit, kein klärendes Wort, kein Bedauern, absolut nichts. Noch nicht einmal eine Absage.

Matrose said...

Der Captain ist schon von Bord gegangen.
Der Infowind bläst praktisch nicht mehr.
Das Segel flattert lose am Masten.
Das Schiff ist leck.
Ein paar Idealisten paddeln noch teilnahmslos vor sich hin.
Die eine zuckt dabei fortwährend die Achseln, schüttelt nur noch den Kopf und wimmert ein bisschen.
Ein anderer erzählt sich Witze die er selber nicht mehr versteht und kichert unvermittelt irre auf.
Wieder ein anderer hört unentwegt das Rauschen einer Quelle und erzählt wirres Zeug das ihm aber keiner abkauft.
Der Rest kauert in den Kajüten und starrt durch rechteckige „Bullaugen“ ins Leere.
Seit Wochen kein Land in Sicht, nur ein Horizont der sich im Fenster hebt und senkt.
Der Captain kam vor ca. 3 Monaten noch einmal kurz an Bord.
Hat Unterschriften gesammelt.
Von Bedrohung, Aufrufen und Herzen war die Rede.
Ja sogar von Petitionen die man übergeben wolle.
Schließlich könne es so nicht mehr weitergehen.
Am nächsten Tag war er weg.
Ein paar Unerschütterliche versuchten tapfer das Boot auf Kurs zu halten.
Aber wohin hätte es gehen sollen? Keiner kannte das Meer so gut und hatte den Überblick wie er.
Nach langer Fahrt habe ich das Gefühl heute wieder dort zu sein wo wir gestern waren. Selbiges dachte ich mir auch schon gestern…
Es ist spät. Aber welche Rolle spielt das noch in den Weiten des Wellenmeeres für unser herrenloses Schiff.
Erneut stelle ich mir die Frage ob dies der letzte Blogbucheintrag sein wird.
Ahoi.
Gott beschütze die quantinger.

Anonymous said...

Hört meinen Willen,
zagende Winde!
Heran zu Kampf
und Wettergetös’!
Zu tobender Stürme
wütendem Wirbel!
Treibt aus dem Schlaf
dies träumende Meer,
weckt aus dem Grund
seine grollende Gier!

Anonymous said...

Zeigt ihm die Beute,
die ich ihm biete!
Zerschlag es dies trotzige Schiff,
des zerschellten Trümmer verschling's!
Und was auf ihm lebt,
den wehenden Atem,
den laß ich euch Winden zum Lohn!

Andrea said...

Wir sind also die verwahrloste Crew der Dark Star. Wir füttern einen aufsässigen Exoten und führen philosophische Gespräche mit einer Bombe. Der Kapitän ist tiefgefroren, aber man kann sich wenigstens noch mit ihm verständigen.

Anonymous said...

Traft ihr das Schiff im Meere an,
blutrot die Segel, schwarz der Mast?

Anonymous said...

http://www.youtube.com/watch?v=YnAVjkuQz-Y

anonymous1 said...

http://www.perimeterinstitute.ca/Outreach/Students/Meet_a_Scientist/

peter said...

http://www.youtube.com/watch?v=fxNbXjBbzEo&annotation_id=annotation_259999&feature=iv

Anonymous said...

http://science.orf.at/science/news/155595

Andrea said...

@ „Als Grundlagenwissenschaftler träumt Zeilinger nach eigenen Angaben davon, das Weltall … generell als unendliches Labor einzusetzen.“

Ja, mit einem ganzen Universum und seinen Objekten müßte man doch viel anfangen können. Zum Beispiel Delayed-Choice-Experimente mit einem Quasar durchführen. Oder ein Konzert mit einem Neutronenstern als Gastsolisten veranstalten. Auf dem Bremer Marktplatz ist im Juni 2005 PSR 2021+51 aufgetreten und hat 'Le Noir de l'Etoile' für sechs Schlagzeuger und einen Pulsar von Gérard Grisey zum besten gegeben.
Würde gern wissen, welche Agentur PSR 2021+51 vertritt und wie sich die Terminabsprachen mit ihm gestalten.

Norbert said...

Na jetzt mal im Ernst. Wenn zwei verschränkte Quanten theoretisch exakt zur gleichen Zeit gemessen werden dann ist kein Informationsaustausch möglich. Die Theorie hat doch ein Loch.

peter said...

@ Norbert
also ich stelle mir das so vor:
Zwei Matrosen steigen auf einen Berg.
Der eine auf einen Berg auf Teneriffa und der andere auf einen Berg auf La Palma. Sie haben jeweils eine rote und eine weiße Flagge mit. Sie haben ihre Uhren auf die Sekunde abgestimmt und VEREINBART dass der eine zu jeder geraden Sekunde die rote und der andere die weiße Flagge hebt, zu jeder ungeraden Sekunde umgekehrt.
Sehe ich auf Teneriffa die rote Flagge, dann weiß ich, dass der Matrose auf La Palma die weiße Flagge hebt. So versteh ich die Verschränkung. Da sollte es nichts ausmachen wenn ich gleichzeitig messe?

Und wenn ich das herunterbreche, dann hat jedes Lichtteilchen entweder die eine ODER die andere Ausprägung. Da aber für unser Auge eine Einzelmessung noch kein BILD ergibt, sondern erst ein Strom von Messungen bzw. eine LATENTE Messung nehmen wir immer einen Mittelwert wahr den wir als Licht bezeichnen. Aber vielleicht bring ich da etwas durcheinander...

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Licht und die Verschränkung Geschwister sind: Das eine dient der Informationsübertragung in die eine Richtung und das andere zur Informationsübertragung in die entgegengesetzte Richtung...

Sobald das Licht erst einmal die (raumzeitlose) Verbindung (VEREINBARUNG)hergestellt hat, ist auch die Verschränkung möglich.

Andrea said...

Für alle, die eine harte und interessante Informationsnuß gebrauchen können:

http://arxiv.org/abs/0905.0653

Anonymous said...

Fast drei Monate Dürre: Hat jemand eine Ahnung, worauf wir eigentlich warten (sollen)?

Stefan Bernhard said...

Heute schlage ich meinen Standard auf und was lese ich da:
Österreich steigt bei CERN aus!
Wenn auch seit einiger Zeit absehbar war, dass große Veränderungen in der Wissenschaft Österreichs geschehen werden, ist dies doch eine der dümmsten Aktionen die unsere Regierung setzen kann.
Sich aus dem durch vielerwartete Ergebnisse potentiell imagereichsten Projekt der Neuzeitforschung zurückzuziehen ist ein harter Schlag ins Gesicht für alle Wissenschaftsinteressierten Österreichs!
Danke liebe Politiker, gut gemacht!

peter said...

der Zufall(Zerfall) im Kleinen (auf atomarer Basis) leuchtet mir schon ein, der Zufall im Großen jedoch nicht. Woher soll denn sonst das für mich determinierte Prinzip Geist seinen Baustoff erhalten?

peter said...

Somit sollte man der Selektion von Darwin die Evolution durch Information zur Seite stellen.

augustinus said...

mehr als 1200 Jahre vor Descartes:

Si enim fallor sum
„wenn ich nämlich zweifele, bin ich“

Anonymous said...

@ Augustin(us)1, 2, …, n

Die Bedeutung dieses Eintrags –sollte er überhaupt eine haben- ist um nichts leichter zu erkennen als die des Auftritts letzten Sommer mit „tolle lege“ und dem anschließenden „…alles ist hin“.
Warum geht es nicht klarer?

Anonymous said...

Als ob es geradezu gefährlich wäre.

Zweifler said...

Hat nicht jedes Wort Bedeutung?
Ist nicht jedes Wort Physik?
Warum geht es nicht ohne Verantwortung?

Ist das nicht klar genug?

Anonymous said...

Wilhelm Weischedel nennt Descartes den „Philosophen hinter der Maske“.

Gibt es Maße für die Bedeutung, den Wert, die Sicherheit oder Zuverlässigkeit einer Information?

Yann Arthus-Bertrand said...

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Yann Arthus-Bertrand.

http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8&feature=related

Anonymous said...

@ Warum geht es nicht ohne Verantwortung?

Wer möchte das Opfer von Verantwortungslosigkeit sein? Wessen Leid zählt wieviel oder wie wenig, und warum?

Anonymous said...

Wenn Menschen reden könnten

peter said...

das richtige Wort zur richtigen Zeit (am richtigen Ort)

Anonymous said...

Ist es vielleicht nur noch Angst davor zu sagen: „Interessiert mich hier alles nicht mehr“?
Dann wäre wenigstens das klar.

Anonymous said...

@ Die Welt ist wie sie ist.

Und wie ist nun die Welt?
Wie wird sie sein?

Anonymous said...

@ Und wie ist nun die Welt?
Wie wird sie sein?

Vielleicht so wie das Ende dieses blogs.

Anonymous said...

Also ein schweigender Abgang?

Peter said...

@ Und wie ist nun die Welt?

Ich denke eine Messung macht noch keine Welt. Somit hat die Welt die ist noch keine Bedeutung.
Erst die zweite Messung spannt die Zeit dazwischen auf.

@ Wie wird sie sein?

komplexer
vernetzter
geistreicher
transparenter
gerechter
schneller
gemeinschaftlicher
bewußter
intelligenter
friedlicher
gebildeter
empfindsamer

Anonymous said...

Glücklicher?

Anonymous said...

Es ist zum Verzweifeln.

Anonymous said...

@ Wie wird sie sein?
@ Es ist zum Verzweifeln.


Alles wird gut.

António Damásio said...

Ich fühle, also bin ich.

Andrea said...

Noch eine Variante:

„Ich kommuniziere, daher sind wir.“ (Herbert Pietschmann)

http://magazine.orf.at/alpha/
„Das Leben hat keinen Sinn, weil es Sinn ist – Der Physiker Herbert Pietschmann“
(Wiederholung um 01.00 Uhr)

Andrea said...

Falls es immer noch spotan sein soll:
1. Warum erfährt man das erst jetzt??

http://www.quantum.at/news/detailview.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=772&tx_ttnews%5BbackPid%5D=36&cHash=6dd36197b4

2. Verschwommene Erinnerung wahrscheinlich an den 30.05.2006: „.. außerdem hat Immanuel Bloch den Bundesverdienstorden erhalten, ich hab´ keine Ahnung, was das is …“

Anonymous said...

@ „Das wäre auch mir in meiner Jugend wichtig gewesen, zu sehen, dass es junge Leute gibt, die wie ich denken“, sagt der Akademieleiter Anton Zeilinger.

Ja, manche werden selbst von der Familie nicht gerade ermutigt, und auch im Erwachsenenalter wird es nicht immer einfacher.

Andrea said...

Machen denn jetzt alle Sommerschlaf?

Eremitage said...

Hallo Andrea!

Andrea said...

Ein nichtsommerschlafender Eremit? Komme mir auch ein wenig vor wie in einer Einsiedelei
bei der klösterlichen Stille hier. Selbst den Trappisten sind heute Gespräche über die
tägliche Arbeit und geistliche Themen erlaubt, Small-Talk und Geschwätz allerdings
nicht. Hat etwas für sich.

Andrea said...

(Woher die überflüssigen Absätze kommen, weiß ich im Moment auch nicht genau.)

Peter said...

@ Es ist zum Verzweifeln.

Entscheiden oder nicht entscheiden?
Ja oder Nein?
Ist nicht das die Frage?

Es ist zum Verzweifeln.
;-)

Andrea said...

Das Blog aber ist wüst und leer, und es ist finster auf der Tiefe, und kein Geist schwebt auf ihm.

florian said...

Bitte um Hilfe beim verstehen:

Ich hab da eine sehr interessante Veröffentlichung von Max Tegmark gefunden in der er ein Experiment beschreibt mit dem man die Richtigkeit der Viele-Welten-Theorie überprüfen könnte.
Nur leider gibts da bei mir ein kleines Verständnisproblem.

Das Dokument findet ihr unter:
http://arxiv.org/PS_cache/quant-ph/p.../9709032v1.pdf

Die interssante Stelle beginnt auf Seite 5 bei:
"Is there then any experiment that could distinguish
between say the MWI and the Copenhagen interpretation
using currently available technology? The author can only think of one: ..."



Dann gehts soweit ich das Verstanden habe darum das zwei Personen ein Experiment durchführen bei dem ein Quantenzufallsgenerator bestimmt ob bei betätigen eines Abzugs dem anderen das Gehirn weggepustet wird oder nur der Bolzen klickt.

Solange der Kopf des einen vor dem Lauf der Waffe bleibt und der Zufallsgenerator schneller arbeitet als der zweite Messen kann sollen laut Tegmark beide Experimentatoren nur klicks hören.

Und das ganze (wieder soweit ich das verstanden hab) deshalb weil die Schrödingergleichung so angewandt wird das man das erwartete Ergebniss herausbekommt (seite 4 The “shut-up-and-calculate” recipe) und der Experimentator in der kurzen Zeit zwischen Abzugbetätigung und Klick nichts erwarten und nichts messen kann !?!?!

Das ganze wird mit Schrödingers Katze verglichen, aber ich versteh nicht was das mit den vielen Welten zu tun haben soll. Der mit dem Kopf vor dem Lauf sollte dann doch in einer lebendig/tot Superposition sein?
Also warum wird kein Schuß ausgelöst?

Vielleicht kann mir das wer erklären, vielleicht hab ich auch nur was falsch übersetzt...



Sobald der erste den Kopf aus der Schußlinie nimmt ist er übrigens tot.

Anonymous said...

Viele Fragen, wenig Antworten, wüst und leer, yeah.

Andrea said...

Fiat lux!

Anonymous said...

Was hat das ganze nur für einen Sinn?

Emil du Bois-Reymond said...

Ignoramus. Ignorabimus.

Anonymous said...

Dubitemus

Peter said...

@ Ignoramus. Ignorabimus.

Vielleicht liegt das Mysterium des menschlichen Geistes darin begründet, mehrere Messungen gleichzeitig durchführen zu können.

Sozusagen liegt es an der Fähigkeit des Menschen, die Unendlichkeit des Augenblickes zumindest teilweise wahrzunehmen.

Deshalb wird die Naturwissenschaft mit ihren Einzelmessungen dieses Mysterium niemals ergründen können.

David Hilbert said...

Wir müssen wissen.
Wir werden wissen?

Peter said...

http://science.orf.at/science/news/156395

Das Universum scheint ein rießiges Wasserbett zu sein...
Drückt man an einer Stelle drauf, so hat das (wenngleich sehr geringen) Einfluss auf alles andere?

Andrea said...

(Offenbar kann ich es nicht lassen, mir immer wieder den Kopf einzurennen):
Es geht um diesen Artikel

http://www.iqoqi.at/news/2009/695116.html

und um folgenden Satz im ersten Abschnitt:
„Eine theoretische Überlegung von Simon Kochen und Ernst Specker aus dem Jahr 1967 zeigt jedoch, dass bei solchen Erklärungsversuchen mit verborgenen Variablen die Messungen kontextuell sein müssen. Das heißt, dass das Ergebnis einer Messung von anderen gleichzeitig durchgeführten Messungen abhängig ist.“
Müßte es hier nicht „nichtkontextuell“ heißen? Und im nächsten Satz dann entsprechend „unabhängig“?

Andrea said...

(Ich habe oben mal wieder spontanen Unsinn gedacht und auch noch geschrieben. Sollte ich möglichst nicht wieder tun.)

Prediger said...

Jeden treffen Zufall und Zeit.

Feynman said...

WAS SOLL DAS ALLES???

Einstein said...

Vielleicht ein Physikerwitz!?
Hahahaha!

Anonymous said...

Eher wie ein Albtraum.

Ludwig II. said...

Ein ewiges Rätsel will ich bleiben …

Andrea said...

Jetzt erst gefunden:

http://www.studentshirts.de/products/Wanted_Dead_and_Alive/more/pic

Andrea said...

Zum „Presse“-Interview: Anton Zeilinger: „Hochbegabte sind meistens Außenseiter“
http://diepresse.com/home/bildung/schule/504786/index.do?direct=504763&_vl_backlink=/home/bildung/schule/504763/index.do&selChannel=

Es geht erschreckend schnell, zum Außenseiter zu werden. Eine Liste von Methoden, die gut geeignet sind, um sich unbeliebt oder lächerlich zu machen in der Schule oder auch anderswo:
Gute Noten schreiben natürlich. Sich anders anziehen. Eine andere Musikrichtung, eine andere Art von Tanz, andere Bücher bevorzugen. Andere Sprache, andere Ausdrucksweise, ungewohnte Formulierungen benutzen.
Sich „immer für so komische Sachen“ interessieren, „immer tiefschürfende Gespräche“ führen wollen, „hochtrabendes Zeug machen“ (= über mathematische Fragen diskutieren). Anders zu denken, mehr zu denken, „zu logisch“ zu denken, überhaupt zu denken, wenn es nicht um Noten, Beruf, Karriere, Geld, Selbstdarstellung geht. Das Gehirn auch dann einzuschalten, wenn es „nur“ das Privatleben, „nur“ andere Menschen betrifft. Nur zu denken und nichts dabei zu machen (noch nicht einmal etwas so Hochwichtiges wie Ordnung).
Unpopuläre Ansichten, abweichende Meinungen äußern, „Selbstverständliches“ wenigstens mal probeweise in Frage stellen. Gegen gebetsmühlenartig wiederholte Gesundheits-, Ernährungs- und Fitness-Vorschriften verstoßen, auch wenn die bei näherer Betrachtung mit wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen wenig zu tun haben. Gilt genauso für verbreitete psychologische, psychoanalytische und –therapeutische Vorstellungen.
Die Liste ließe sich sicherlich leicht fortsetzen

Anonymous said...

Wie lange soll das Universum denn noch angehalten werden?

Anonymous said...

Schade.

Anonymous said...

Den Lesern gegenüber gibt es keinerlei Verantwortung?

peter said...

http://www2.sbg.ac.at/pr/News/news.shtml?kategorie=detail&id=13244

Anonymous said...

Jaja...
(Da es offenbar nicht anders geht:) Vielleicht kann bei der Gelegenheit jemand herausfinden, was das hier eigentlich soll. Wahrscheinlich aber nicht wirklich.

Andrea said...

Auch wenn die Debattierfreudigkeit hier schon lange gegen Null strebt:

http://podster.de/episode/1106812

Es ist die Rede davon, den Weg in das Neue zu suchen und zu finden, Regeln zu brechen, Grenzen zu überschreiten. Es geht um Freiheit von Fesseln und Grenzen, Freiheit für „Gemüt und Seele“, es geht darum, „daß man bei der ängstlichen Verfolgung von Regeln öfters die geschmack- und empfindungslosesten Arbeiten liefere“, „daß bloße Willkür vieles zur Regel gestempelt habe". Und von Klarheit der Sprache ist die Rede.

Andrea said...

Wurde zur Abwechslung mal geliefert, was man bestellt hatte?

http://www.helmholtz-berlin.de/aktuell/pr/pm/pm-archiv/2009/pm-tennant-morris-monopole_de.html

Andrea said...

Für Zeitreiselustige:

http://www.youtube.com/watch?v=Lr-ms5A9wzE

Die Gesetze der Physik sind zeitsymmetrisch. Alle Gesetzte? Ein kleines Teilchen leistet bekanntlich Widerstand, das K-Meson. Nur ein kleines Wölkchen am klaren, blauen Himmel der Physik? Man weiß, was das heißt.

Auch schon wieder fast drei Monate her…:

http://www.youtube.com/watch?v=kWasiW_UiMI&feature=related

peter said...

http://www.orf.at/090918-42688/index.html

Anonymous said...

http://podster.de/episode/1115930

Anonymous said...

Alle Beteiligten scheinen nur noch auf ein Wunder zu warten. Es wird von selbst nicht kommen.

Andrea said...

Unverbesserlich. (Ich.) Als ob ich nicht genau wüßte, daß es sinnlos ist:

@ „…es ist eine gewisse Freiheit möglich.“
(etwa bei 00:47 von http://podster.de/episode/1115930)

Die Verbindung von objektivem Zufall und Freiheit macht mir immer noch etwas Mühe. Was für eine Freiheit? Letztendlich doch etwas objektiv Zufälliges beeinflussen zu können? Selbst eine Ursache zu setzen für etwas, das keine Ursache hat? Wäre das aber möglich, könnte man dann überhaupt noch von objektivem Zufall sprechen?

Andrea said...

Schön gemacht:

http://www.worldcreation.info/

peter said...

Sein ist die Summe von Sein UND Nicht Sein.

Anonymous said...

http://www2.sbg.ac.at/pr/News/news.shtml?kategorie=detail&id=13464

Anonymous said...

Also was denn nun?

Schrödingers Katze said...

Vielleicht sollte sich trotz des Risikos mal jemand entschließen zu messen?

peter said...

damits nicht fad wird:
über 10.000 Einzelmessungen... tatsächlich sind es viele Potenzen mehr.
http://www.youtube.com/watch?v=m9Et7UQh1tg

peter said...

wer nicht misst, der nicht ist.
: )

Schrödingers Katze said...

Ich soll mich wohl auch noch selbst messen.

Andrea said...

What keeps you awake at night…?

http://www.q2cfestival.com/play.php?lecture_id=7976

Schrödingers Katze said...

Aua.

http://www.quantum.at/jobsvacancies/master/wer-will-mit-teilchen-wellen-schlagen.html

Anonymous said...

Am Ende ist kein Wort.

peter said...

Im Anfang war das Wort,
im Ende der Punkt nach dem ort.

peter said...

Ohne Messung, keine Information.
Ohne Information, kein Ort.
Ohne Ort, kein Wort.
Ohne Wort, keine Zeit.
Ohne Zeit,(k)eine Messung.
: )

peter said...

Wenn man die menschliche Wahrnehmung außer Acht lässt, bezweifle ich, dass es drei Dimensionen und "die Zeit" gibt.

Ich denke, dass die Welt ohne Messung zwar ist, aber dimensionslos ist.

Erst durch die (EINE!) Messung (auf der niedrigsten Stufe) wird EINE Dimension erschaffen.
Das ist die kleinste und einzige Informationseinheit der Realität.

Das wären dann keine "Multidimensionen in einer Welt" sondern eindimensionale und dimensionslose "Welten" die parallel exisitieren.

Die Illusion der Wahrnehmung schafft es notwendigerweise, dies Einzelmessungen(Welten) zu verknüpfen und so weitere Dimensionen zu konstruieren.

Anonymous said...

„…dass auch diese [naturwissenschaftlichen] Studien das kritische Denken und die Persönlichkeitsentwicklung fördern, genauso wie etwa Psychologie.“

Hm.

Hölderlin said...

Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt

Anonymous said...

schnarch...
uah... was Neues?
Nichts?
Na, dann...
schnarch...

Anonymous said...

Da unterbricht schon jemand extra seinen Winterschlaf, und es herrscht doch wieder nur Finsternis im ganzen Blog.

Anonymous said...

„… ist völlig klar, dass nur der keinen Fehler machen kann, der nichts macht und der nichts unternimmt.“

Manchmal doch.

peter said...

Frohe Weihnachten!
Möge das Licht nicht ausgehen.

Fragezeichen said...

Welcher extraterrestrische Illusionist hat eigentlich behauptet, alles würde gut? In welchem Universum denn? In diesem Jammertal offensichtlich nicht. Und wann wenn überhaupt – noch bevor die Sonne zum Roten Riesen wird?

peter said...

Jammertal ist gut... wir sind halt doch alle Gefangene dieses Wellentales und da stolpern wir halt um die Talmitte. Nicht nur seit Kopenhagen muss man wohl bezweifeln, dass alles (zumindest im Diesseits) gut würde. Mir scheint immer mehr, dass die Menschen überwiegend erst dann reagieren, wenn sie persönlichen Schmerz erfahren. Der Schmerz der anderen kümmert empathielose Menschen relativ wenig. Es scheint die Menschheit an Katastrophen entlangschrammen zu müssen, bevor sie WIRKLICH reagiert. Aber nicht einmal da bin ich mir sicher, nachdem ich gestern in der ZIB2 gehört habe, dass im Bürgerkrieg im Kongo bisher 4 Millionen Menschen zu Tode gekommen sind. Und dass mittlerweile 1 Milliarde Menschen an Hunger leiden müssen. Eine Schande ist das!!!
Es heißt, dass die Erde noch 500 Millionen Jahre bewohnbar wäre. Mit unserer jetzigen "Systemintelligenz" schaffen wir das keine 1000 Jahre mehr. Und wer ein globales Gewissen hat, für den ist es jetzt schon ein unerträglicher Ort. Zum Glück gibts auch positives.Der Rote Riese ist übrigens noch 5 Milliarden Jahre entfernt.
Gutes neues Jahr und nix für ungut!

Anonymous said...

@ „Mir scheint immer mehr, dass die Menschen überwiegend erst dann reagieren, wenn sie persönlichen Schmerz erfahren. Der Schmerz der anderen kümmert empathielose Menschen relativ wenig.“

… und das manchmal auch dann, wenn sie selbst nicht ganz unbeteiligt daran sind.

peter said...

Information, Neuronen & Empathie
http://www.youtube.com/watch?v=t0pwKzTRG5E&feature=sub

Sturkopf said...

Der 23.05.2006, "Einsteins Schleier: Teilchen sind auch Wellen", fehlt in den „Publications“ (IQOQI) aber immer noch.

Schrödingers Katze said...

Die Welt als Katze und Information:

http://www.nytimes.com/2010/01/03/opinion/03bono.html?hp=&pagewanted=all

Glückskeks said...

"Was wir wirklich sehen, hängt davon ab, wonach wir schauen."

http://diepresse.com/home/science/530682/index.do

Anonymous said...

She does.

Anonymous said...

Versteckte Schönheit in der Welt der Quanten
http://science.orf.at/stories/1635902/

Anonymous said...

Wäre ja auch ein Wunder gewesen.

Anonymous said...

@ Wäre ja auch ein Wunder gewesen.
Bahnhof.

peter said...

Memoirs of Isaac Newton and the Apple... nett gemacht.

http://science.orf.at/stories/1636678/

peter said...

@ Versteckte Schönheit
Auf das Verhältnis kommt es also an?
http://de.wikipedia.org/wiki/Relation

Anonymous said...

@ Wäre ja auch ein Wunder gewesen.

… wenn irgendeiner der vielen Beiträge endlich mal wieder eine wahrnehmbare Reaktion hier oder anderswo hervorgerufen hätte (und sei es nur die, daß keine mehr zu erwarten ist). Offenbar schaffen wir es nie, die richtigen Fragen zu stellen. Oder wir sind gar nicht die richtigen Fragensteller, gar nicht die Gefragten. Kann alles sein.

peter said...

nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, dass es Gott gibt UND nicht gibt. ;-)
Sein UND nicht sein ist also die Antwort.

Gerufener Geist said...

Und für wen sollte „alles gut“ werden? Sieht mal wieder ganz so aus, als sei hier genau der falsche Ort für diese Botschaft gewesen.

Gerufener Geist said...

Unglücklicherweise scheinen die Vorstellungen von „gut“ doch recht weit auseinanderzugehen.

Anonymous said...

„Die Wissenschaft besteht darin, die schwierigeren Probleme auszuklammern und die leichteren zu lösen.“

(Armin Hermann in „Einstein“)

Norbert said...

Da ein thread für 2010 immer noch fehlt, poste ich jetzt halt hier ein "Gutes neues Jahr". :) :) :) :)

peter said...

ja, Danke! Und von mir vorsorglich schon einmal "FROHE OSTERN!"

peter said...

für 2010+n versteht sich!

Andrea said...

Und ich wünsche einen interessanten unterhaltsamen Big Crunch, wahlweise einen ebensolchen Big Rip oder Big Whimper.

peter said...

Beim Nachdenken über das Doppelspaltexperiment ist mir ein Gedanke gekommen... und nachdem hier so wenig los ist:

Wenn ich das Doppelspaltexperiment richtig verstanden habe, dann breitet sich Licht als Welle aus welche im Augenblick der Messung zum Teilchen wird.

Ich stelle mir diese Welle in der Art einer Zwiebelschale vor, die sich mit Lichtgeschwindigkeit von der Quelle entfernt.

Folgende prinzipielle Versuchsanordnung:
Eine Dreieck mit einer 90?Grad Ecke "Q", die anderen beiden Ecken sind "E" & "R" wobei R ein wenig näher bei Q positioniert ist.

Q sendet nun in regelmäßigen Abständen EINEN Lichtimpuls zwischen? E & R.

R nimmt EINE Messung vor. Somit kollabiert diese Welle zum Teilchen.

E misst ebenso, und stellt fest, dass es diese Welle nicht mehr messen kann.(Diese Zwiebelschale existiert nicht mehr)

In diesem Moment weiß E, dass R gemessen hat.

Nach diesem Prinzip könnte in Echtzeit ein "R"aumschiff mit der "E"rde kommunizieren, wenn man gleichzeitig einen anderen Raumflugkörper als Licht"Q"uelle ins All schickt.

Beim Flug zum Mars zum Beispiel.

Schrödingers Katze said...

Warum zum Teufel müssen wir immer alles selbst (heraus)finden?? Daß die Zeit nicht einmal für gelegentliche kurze Hinweise irgendwo reichen soll, übersteigt die Vorstellungskraft. (Wäre auch eine schauerliche Vorstellung.)
Unerschütterlich wie gewohnt:

http://media.medfarm.uu.se/flvplayer/celsiuslinne2010/video1

Anonymous said...

„Jede Glaubensempfindung produziert gleich den Zweifel: Ist das tatsächlich so?“

Martin Walser im „Sonntagsgespräch“, 21.2.10 im hr

Schrödingers Katze said...

http://www.en.globaltalentfcri.com/articles/1679/When-scientists-start-to-blog.html

„Zeilinger seemed to have had a lot of fun at the start explaining the secret of Schrödinger’s cat ...”

Anonymous said...

Plus lucis!

peter said...

von Quantenbändigern...

http://www.perimeterinstitute.ca/Outreach/Quantum_Tamers/


und vom Schnee der vergangenen Jahre...

http://www.perimeterinstitute.ca/en/Outreach/Quantum_Tamers/Moving_Information/


:-)))

Andrea said...

Falls sich sonst noch jemand dunkel erinnern sollte:

http://www.dalailama.com/webcasts/post/11-mind-and-life-xiv---dialogues-on-the-universe-in-a-single-atom

Warum nicht gleich so.

Anonymous said...

Test

Anonymous said...

??

Anonymous said...

Wir haben es also tatsächlich mit einem Schwarzen Loch zu tun. Wenn es überhaupt einen Informations-Erhaltungssatz gibt, dann gilt er hier jedenfalls nicht. Was hat das zu bedeuten?

Anonymous said...

http://www.scribd.com/doc/27905251/quantum-a-z

:-/

Andrea said...

Da es hier sonst nicht zum Lachen ist:

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-014.html

Wäre noch schöner gewesen, wenn das BVerfG sich für unzuständig erklärt und an das Jüngste Gericht verwiesen hätte (unter „Weltraum“):

http://www.faz.net/s/Rub7F4BEE0E0C39429A8565089709B70C44/Tpl~Ecommon~Sressort.html

Auf ihrer heutigen Titelseite legt die FAZ zwei Schwarze Mini-Löcher ad acta:

http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E35911F125BBD4F6588395D7A6CE565B9~ATpl~Ecommon~SMed.html

Anonymous said...

@ Da es hier sonst nicht zum Lachen ist:

Das wäre ja so, als wenn man behaupten würde, dass eine einzige aberwitzig kleine Krebszelle ein Menschenleben zerstören könne.

Lächerlich!

Und die Investmentbanker und Finanzprofis hätten bestimmt große Anerkennung innerhalb ihrer Zunft erfahren und wären die Karriereleiter aufgestiegen, wenn sie es nur gewusst hätten und darauf hingewiesen hätten, dass das Multimilliardenbusinness der faulen Kredite die Weltwirtschaft möglicherweise gefährden könnte.

Lächerlich!

Und im übrigen solle mir keiner behaupten, die Titanic sei untergegangen, denn sie IST UNSINKBAR nach allen Regeln der Technik gebaut!

Lächerlich!

Außerdem gibt es mittlerweile viele Fachleute von schwarzen Löchern und jeder hat VOLLSTÄNDIGE Information und jeder weiß ganz genau wie sie sich verhalten. Schließlich gibt es ja "analoge Vorkommnisse" die somit WISSENSCHAFTLICH! klar beweisen, dass nichts passieren kann!

Man solle jetzt nur ja nicht spitzfindig sein und behaupten dass 99,99999% Sicherheit nicht praktisch 100% sind!

Und sollte das Ereignis eintreten, dann können wir, die wir in der Mehrheit sind, mit nahezu sicherer Wahrscheinlichkeit sagen, dass es unsere Generation bestimmt nicht erwischt.

Macht Euch also nicht lächerlich!

Albert said...

Der Pi-Tag wird traditionell mit dem gemeinsamen Verzehren von runden Kuchen begangen!

http://de.wikipedia.org/wiki/Pi-Tag

Andrea said...

Erinnert mich an John D. Barrows „Ein Himmel voller Zahlen“, das ich gerade gelesen habe; der Originaltitel lautet nämlich „Pi in the Sky“, was Barrows Kinder wegen der gleichen Aussprache von „pi“ und „pie“ im Englischen zu glauben verleitete, er würde ein Kochbuch schreiben.
Frei nach Barrow: Würde die Mathematik auch dann existieren, wenn sich nie jemand mit ihr beschäftigen würde?

William Thomson said...

"I can state flatly that heavier than air flying machines are impossible."

Charles Chesnutt said...

“Impossibilities are merely things of which we have not learned, or which we do not wish to happen.”

peter said...

Hat in der Welt der Quanten das Prinzip des Gleichgewichts Gültigkeit?

Anonymous said...

http://cosmiclog.msnbc.msn.com/archive/2010/03/17/2231022.aspx

Anonymous said...

http://www.radionz.co.nz/national/programmes/nights/20100329

peter said...

tolle homepage,
insbesondere die tagesaktuelle Meldung

http://www.lhc-facts.ch/index.php?page=news2010


;-)

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