Zitat aus der Speisekarte eines AUA Fluges
"... an gekräutertem Rind". Diese Kreativität ist beachtlich.
Ein neues Verbum ist geboren.
Ich kräutere
Du kräuterst
Er kräutert
.
.
.
Und wenn das Rind Kräuter frisst, dann ist es ein selbstkräuterndes Rind.
Und am Ende des Selbstkräuterungsprozess steht es glücklich da als endlich gekräutertes Rind.
Ja, ja, alles ist contextuell. Oder, wie schon Groucho Marx sagte, später übernommen von Noam Chomsky:
Time flies like an arrow
Fruit flies like a banana
Thursday, March 13, 2008
Wednesday, March 5, 2008
Die drei Fragen und Freier Wille
Dieser Blog wird gespiegelt unter Fernwirkung bei den scilogs von Spektrum. Dort hat jemand zu der Diskussion zum Freien Willen die interessante Bemerkung gemacht, dass eine negative Antwort zu Frage 2, wenn es also Zufall gibt, dies noch noch Willensfreiheit bedeutet. Das ist vollkommen richtig. Mein Punkt ist die Umkehrung diese Arguments. Wenn alle 3 Fragen zu bejahen sind, hat das Konzept der Willensfreiheit echte Probleme. Wenn eine oder mehr dieser Aussagen zu verneinen sind, heisst das aber noch nicht, dass Willensfreiheit existiert. Die Ungültigkeit wenigstens einer dieser 3 Aussagen ist aber notwendig.
Sunday, March 2, 2008
Sunday, February 24, 2008
Freier Wille und Physik
Hier sind folgende Fragen zu beantworten:
Ist es richtig, dass jeder psychische Zustand einem physikalischen (und damit auch chemischen) Zustand des Gehirns entspricht?
Fallen alle physikalischen Zustände des Gehirns unter die Klassische Physik?
Und wird deren zeitliche Entwicklung durch die Klassische Physik vollständig erfasst?
Falls alle drei Fragen mit ja zu bentworten sind, dann sind auch sämtliche psychischen Zustände determiniert.
Wenn das stimmt, dann kann freier Wille nicht heissen, dass ich etwas tun kann, das nicht determiniert ist. Es kann nicht etwas geben, auf das ich Einfluss nehmen kann in einer nicht vorgegebenen Weise.
Ist es richtig, dass jeder psychische Zustand einem physikalischen (und damit auch chemischen) Zustand des Gehirns entspricht?
Fallen alle physikalischen Zustände des Gehirns unter die Klassische Physik?
Und wird deren zeitliche Entwicklung durch die Klassische Physik vollständig erfasst?
Falls alle drei Fragen mit ja zu bentworten sind, dann sind auch sämtliche psychischen Zustände determiniert.
Wenn das stimmt, dann kann freier Wille nicht heissen, dass ich etwas tun kann, das nicht determiniert ist. Es kann nicht etwas geben, auf das ich Einfluss nehmen kann in einer nicht vorgegebenen Weise.
Vielleicht sind wir da auch einmal oben

Das ist ein 3_D Bild. Danke NASA, dort finden Sie das Bild auch in voller Grösse. Das Columbus Weltraumlabor hängt rechts unten dran. Da machen wir vielleicht eines Tages Quantenkommunikation.
Tuesday, February 12, 2008
Ein paar Comments
Danke für die guten Diskussionen auch wenn ich gerade nicht die Zeit hatte, was beizutragen.
Hier ein paar Comments zu dem Diskutierten:
@mahatma gandhi:
Ihr Zitat ist interessant. wo ist es genau zu finden?
@florian:
Dieses Bild vom Carinanebel ist tatsächlich beeindruckend.
Wie komme ich zur 200MB Version?
@andrea & norbert:
einige meiner besten Ideen sind mir bei Konzerten gekommen. Dann kritzle ich gelegentlich was ins Programmheft.
@colorspace:
Es ist meine Meinung, dass die objektive Zufälligkeit des quantenmechanischen Einzelereignisses der stärkste Hinweis auf eine unabhängig von uns existierende Wirklichkeit ist, den wir besitzen.
Zu 2001:
Jemand hat mir einmal gesagt, dass es zu 2001 ein paar, angeblich 8, Stunden director's cut gibt, irgendwo in Kalifornien (und damits romantisch klingt: es soll in einem Panzerschrank eingeschlossen sein). Und da soll die Story ganz anders ablaufen, angeblich: Hat jemand von Euch dazu eine Idee, od das stimmen kann? Würde ich gerne sehen
Ja, und danke an alle für die freundlichen Gratulationen
Hier ein paar Comments zu dem Diskutierten:
@mahatma gandhi:
Ihr Zitat ist interessant. wo ist es genau zu finden?
@florian:
Dieses Bild vom Carinanebel ist tatsächlich beeindruckend.
Wie komme ich zur 200MB Version?
@andrea & norbert:
einige meiner besten Ideen sind mir bei Konzerten gekommen. Dann kritzle ich gelegentlich was ins Programmheft.
@colorspace:
Es ist meine Meinung, dass die objektive Zufälligkeit des quantenmechanischen Einzelereignisses der stärkste Hinweis auf eine unabhängig von uns existierende Wirklichkeit ist, den wir besitzen.
Zu 2001:
Jemand hat mir einmal gesagt, dass es zu 2001 ein paar, angeblich 8, Stunden director's cut gibt, irgendwo in Kalifornien (und damits romantisch klingt: es soll in einem Panzerschrank eingeschlossen sein). Und da soll die Story ganz anders ablaufen, angeblich: Hat jemand von Euch dazu eine Idee, od das stimmen kann? Würde ich gerne sehen
Ja, und danke an alle für die freundlichen Gratulationen
Sunday, January 20, 2008
Saturday, January 5, 2008
Monday, December 24, 2007
Gesegnete Weihnachten und Zeitskalen
hier haben Sie, @colorspace, die 2000 Jahre - den Geburtstag, den wir heute feiern. Danke für die Fragestellung. Zeitskalen sind in der Wissenschaft sehr wichtig. Sind oft sehr charakteristisch. Diskutieren wir diese drei verschiedenen Zeitskalen. 20 Jahre (oder ein paar Jahrzehnte) ist die Zeitskala unseres Lebens und der persönlichen Identität. 200 Jahre (oder ein paar Jahrhunderte) sind vielleicht die Zeitskala künstlerischer und kultureller Identität, 2000 jahre (oder ein paar Jahrtausende) die religiöser Identität, schliesslich sind alle grossen Religionen ein- bis wenige tausend Jahre alt. Gehen wir weiter nach oben, so sind Jahrzehntausende die Zeitskala der Eiszeiten, Jahrhunderttausende die der Entstehung des homo sapiens als unserer Identität als individuelle Species etc etc.
Wednesday, December 19, 2007
Schubert Klavier
Um 1820 gab es in Wien etwa 100 Klavierbauer. Einen Stein-Hammerflügel vor kurzem bei Bernhard Balas, einem der letzten Klavierbauer in Wien gehört. Schubert Original sozusagen. Durch den Holzrahmen ganz weiche Töne. Später kam der Rahmen aus Gusseisen. Erlaubt über 20 Tonnen Gesamtspannung aller Saiten. Beim Stein waren es nur 8 Tonnen. Wär ein ideales Weihnachtsgeschenk der Stein.
Saturday, December 8, 2007
Vor 20 Jahren
Es ist zwanzig Jahre her, dass Daniel Greenberger aus New York als Fulbright Gastprofessor bei mir am Atominstitut in Wien war. Als wir nachdachten, was wir gemeinsam untersuchen könnten, ist uns aufgefallen, dass alle Leute bis dahin nur Verschränkung von 2 Teilchen untersucht hatten. Wir sahen uns darauf Verschränkung von 4 Teilchen an (war für uns leichter vostellbar, wie man die macht, als drei Teilchen). Wir entdeckten eine grosse Überraschung: Es gibt da einen Widerspruch mit einem klassischen Bild (lokal-realistisch) nicht nur für die statistischen Vorhersagen der Quantenphysik, wie es beim Bellschen Theorem der Fall ist. Die entsprechende Arbeit brachten wir erst zwei Jahre später heraus. Das war eine Präsentation auf einer Konferenz. Um diese Publikation allgemein zugänglich zu machen, hab ich sie diese Woche ins Internet gestellt. Rückblickend war das die erste Arbeit überhaupt, die sich mit verschränkten Mehrteilchenzuständen beschäftigt. Die sind heute ein zentrales Konzept in vielen Protokollen der Quanteninformatik bis hin zum Quantencomputer. Davon hatten wir damals aber noch keine Vorstellung, war Zufall - wie so oft in der Grundlagenforschung ...
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